Dominica

Dominica – das unberührte Naturparadies

Die ursprüngliche Insel liegt etwa in der Mitte des Inselbogens der Kleinen Antillen. Hier sind die Berge am höchsten, der Dschungel am dichtesten. Es ist die Heimat der letzten Nachfahren der wilden Kariben und Drehort des bekannten Kinofilms ‚Fluch der Karibik‘. Glanz und Glamour, belebte Restaurants und Bars sucht man hier aber ebenso vergebens, wie helle Sandstrände. Eine zerfurchte Berglandschaft bedeckt mit unzähligen Palmen und üppigem Regenwald, Wasserfälle und ein paar wenige, kieselige Strände prägen das Bild der Insel, die Naturliebhaber für sich entdeckt haben. Kolibris summen über wild wachsenden Orchideen und riesigem Hibiskus, bunte Papageien schimpfen hoch oben in den Kronen der Palmen und Bäume an denen sich üppig Kletterpflanzen ranken. An den steilen Felsküsten hat sich auch eine bunte Unterwasserwelt angesiedelt und weiter draußen leben auch die großen Meerestiere, wie Delfine und Wale, die regelmäßig beobachtet werden können.
In einem autonomen Gebiet an der Atlantikseite kann man den letzten Kariben begegnen, deren Lebensweise sich seit ihrer Entdeckung kaum verändert hat und deren Besuch ebenso lohnenswert ist, wie eine Bootsfahrt auf dem Indian River, die in der Regel mit einem unvermeidlichen, köstlichen Rumpunsch endet.

Wer Dominica besucht, wird mit viel Natur, Ursprünglichkeit und Ruhe belohnt. Bei der touristischen Infrastruktur muss man allerdings Abstriche machen. Lassen Sie sich beraten!

 

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Ethical Traveler Auszeichnung

Die Non-Profit-Organisation Ethical Traveler hat Dominica für 2017 zum dritten Mal in Folge zu einer der zehn ethischen Destinationen der Welt gewählt.

Die strenge Auswahl der Destinationen erfolgt unter den Aspekten „Umweltschutz“, „Sozialwohl der Bevölkerung“ (seit 2014 erweitert um das Wohl der Tierwelt, das sowohl Tierschutz im Allgemeinen als auch beispielsweise den Umgang mit Straßenhunden beinhaltet) und „Menschenrechte“.

Grundvoraussetzung ist eine intakte Natur sowie der integrative und ethisch korrekte Einbezug der einheimischen Bevölkerung.

Im Umweltschutz liegt Dominica ganz vorn – zusammen mit Chile steht Dominica auf dem zweiten Platz gleich hinter Costa Rica. Mit eindrucksvollen 94 % der Alphabetiserung in der Bevölkerung Dominicas liegt die Naturinsel deutlich über dem Weltdurchschnitt von 84 %.

Als bemerkenswert bei der Bewertung hat die Auswahlkommission den schnellen Wiederaufbau und die Beseitigung der durch Tropensturm Erika Ende August 2015 erlittenen Schäden eingestuft. Die Regierung Dominicas reagierte laut Einschätzung des Komitees vorbildlich: Sie sorgte für einen schnellen Wiederaufbau der betroffenen Schulen,  sorgte für eine Unterkunft der durch den Tropensturm geschädigten Bevölkerung und siedelte diese um, schaffte Arbeitsplätze durch Reparaturen von Straßen und Infrastruktur.

Die Tierwelt ist in vielen Teilen der Welt eine der maßgeblichen Attraktionen im Tourismus und alle der diesjährigen Top 10 Länder schützen die bei ihnen beheimateten Tierarten, besonders auch die Unterwasserwelt.

Bereits 2005 wurde Dominica als erstes Land nach den Vorgaben der Organisation „Green Globe“, die das weltweit erste Programm zur Zertifizierung und Leistungsverbesserung für die Reise- und Tourismusindustrie entwickelt hat, zertifiziert.

Auch bei Green Globe kommt ein umfangreiches Punktesystem zur Anwendung, bei dem der Leistungsstand mittels 41 obligatorischen Zertifizierungskriterien hinsichtlich des Umgangs mit Energie, Abfall und Wasser analysiert wird. Außerdem zählen die Interaktion mit dem sozialen und gesellschaftlichen Umfeld. Um die vorgegebene Richtung und die erreichten Standards auch weiterhin zu optimieren, sieht sich Dominica in der Verantwortung, ein komplexes Anforderungssystem im Bereich Ökologie nicht nur im Tourismus zu etablieren, sondern die gesamte Bevölkerung in das ökologische Bewusstsein einzubeziehen. Eine besonders wichtige Rolle auf Dominica spielt dabei die indigene Bevölkerungsgruppe – ca. 3.500 Nachfahren der Ureinwohner, die sogenannten Kalinago, leben im Nordosten der Insel. Dazu werden von der Inselregierung und der Discover Dominica Authority (DDA) über die Gemeinden verschiedene Community-Projekte initiiert wie z. B. Schul- und andere Veranstaltungen im Rahmen des alljährlich im Mai ausgerufenen „Tourism Awareness Month“, es gibt einen „Day of Service“ – eine Weiterführung des bis 2011 veranstalteten  „Day of Cleaning“ – an dem Freiwillige überall auf der Insel aktiv werden und außer Räum- und Reinigungsarbeiten auch Verschönerungsprojekte durchgeführt werden, für die von der Inselregierung ein Extrabudget zur Verfügung gestellt wird.

Die Inselregierung fördert im Rahmen des nachhaltigem Tourismus besonders die Einbindung der Bevölkerung in Form von „Community Tourism“. Alle Gemeinden bieten Touren zu Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung an. Ein bemerkenswertes Projekt sind die seit 2014 eingeführten „Turtle Tours“, bei denen Touristen den Tierschützern zur Hand gehen können. Damit wurde ein attraktives touristisches Produkt geschaffen.

Der Gewinn kommt sowohl der Gemeinde als auch direkt dem Projekt zum Schutz der Meeresschildkröten zugute. Der Mai steht im Zeichen des Wanderns – einer der wichtigsten Nischenmärkte der Insel. An drei Wochenenden im Mai werden zu diesem Anlass öffentliche Wanderungen auf ausgewählten Segmenten des Waitukubuli National Trails, mit 184 Kilometer Länge der längste Wanderpfad in der Karibik – veranstaltet. Ein einzigartiges Community-Projekt ist das Homestay-Programm bei den Kalinago. Für die Unterkünfte der Insel – bestehend vor allem aus kleineren Hotelanlagen, Guest Houses, Cottages und Lodges – bietet die Discover Dominica Authority ein Zertifizierungsprogramm an, mittels dem vergleichbare Standards hinsichtlich Hygiene, Sicherheit, Kinderfreundlichkeit und weiterer Serviceleistungen eingeführt wurden. Die zertifizierten Unterkünfte sind mit dem Qualitätssiegel „certified property“ gekennzeichnet. 

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